The Frankfurt Conversation

Sonntag, 30. Januar 2011, ab 16 Uhr
im Chagallsaal Schauspiel Frankfurt

The Frankfurt Conversation
Hans Ulrich Obrist & Nikolaus Hirsch
Ein Projekt der Städelschule im Rahmen der Frankfurter Positionen 2011 - eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung
Nach dem Vorbild des Serpentine Marathon, wie er seit 2005 in London und andernorts stattfindet, inszeniert der Kurator Hans Ulrich Obrist gemeinsam mit dem Städelschule-Rektor Nikolaus Hirsch "The Frankfurt Conversation". Frankfurterinnen und Frankfurter aus Kunst, Kultur und Wissenschaft werden jeweils eine Etappe des Gesprächs-Marathons übernehmen.
Hans Ulrich Obrist entwickelte die Idee zum inzwischen etablierten Interview-Marathon als experimentelle Form eines öffentlichen Events, das durch sein offenes Konzept eine Verknüpfung von Vortrag, Diskussion und Performance erlaubt. Der hybride Mix von Persönlichkeiten und ihren Präsentationsweisen lässt die verschiedenen Inhalte miteinander korrelieren und eröffnet neue Zusammenhänge.
Mit der Frankfurter Version eines Dauer-Gesprächs setzt Hans Ulrich Obrist jenes offene Format fort, das als Programm für die Serpentine Gallery Pavillion Commission entwickelt wurde: Seit 2000 präsentiert jährlich ein international renommierter Architekt oder Designer für die Dauer von drei Monaten seine Arbeit. – Ein Konzept, das von der Serpentine Gallery-Direktorin Julia Peyton-Jones veranlasst wurde und als regelmäßige, aber temporäre Struktur die Plattform für künstlerischen wie intellektuellen Austausch bietet. Dementsprechend fand der erste Londoner Gesprächs-Marathon unter Mitwirkung von Rem Koolhaas statt (2006), dann der so genannte Experimental Marathon (2007), Manifesto Marathon (2008), Poetry-Marathon (2009) sowie ein Mini-Marathon in Peking (Jahreswechsel 2008/2009) und Marathon Marathon in Athen (2010).