Sichtbarkeiten des Archivs

Symposium Curatorial Studies
Sichtbarkeiten des Archivs
Ein Studientag anlässlich der Einrichtung des Archiv Peter Roehr am MMK Museum für Moderne Kunst
Donnerstag, 1. Juni, 20 Uhr - Freitag, 2. Juni, 9.30 – 17 Uhr

Wie können Archivbestände sichtbar gemacht werden? Aus unterschiedlichen, institutionellen Perspektiven wird das spezifische Potenzial diskutiert, das Archivmaterialien in Museen und Ausstellungen entfalten können. Als Exponate ermöglichen sie andere mediale und historische Zugänge zu künstlerischen Reflexionen und Diskursen, zu Ausstellungs- und Sammlungsgeschichten und sind mehr als ein bloßer Dokumentationsgegenstand. Zudem ermöglicht die Digitalisierung eine breite Zugänglichkeit für den wissenschaftlichen Umgang mit den Forschungsmaterialien. Anlass für den Studientag ist die Präsentation ausgewählter Materialien aus dem Archiv Peter Roehr im MMK und die Freischaltung einer Onlinedatenbank als digitaler Zugang zu dem gesamten Archivbestand.

Programm

Donnerstag, 01.06.2017, 20 Uhr,
Goethe-Universität, Eisenhower Saal, IG 1.314

Sabine Breitwieser (Museum der Moderne Salzburg)
Für eine emanzipierte Öffentlichkeit: Archive und Sammlungen erschließen

Freitag, 02.06.2017, 9.30–17 Uhr
MMK 1

9.30 Uhr
Peter Gorschlüter
Begrüßung

9.45 Uhr
Stefanie Heraeus und Christian Spies
Einführung

10 Uhr
Heike Gfrereis (Deutsches Literaturarchiv Marbach)
Das sichtbare Individuelle oder dreierlei Archive: Friedrich Schiller, W. G. Sebald und Ernst Jünger

11 Uhr
Paul Maenz, Mario Kramer und Nadine Hahn
Zum Archiv Peter Roehr mit gemeinsamem Besuch der Archiv-Schau im MMK 1

13.30 Uhr
Dietmar Elger (Gerhard Richter Archiv, Dresden)
Zum Archiv von Gerhard Richter

14.30 Uhr
Anette Kruszynski (Kunstsammlung Düsseldorf)
Kunstwerk oder Dokument? Das Archiv Dorothee und Konrad Fischer

16.30 Uhr
Mario Kramer (MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt)
Führung durch die Ausstellung „Primary Structures. Meisterwerke der Minimal Art“
(MMK 2 im Taunus Turm)

17.30 Uhr
Ende der Tagung

Eintritt frei.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Eine Kooperation der Curatorial Studies, des Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt und des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main.